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Laienkampagne an Autobahnraststätten: Aufklärung über bakterielle Hirnhautentzündung und deren Prävention

- Pressemitteilung der Novartis Vaccines Vertriebs GmbH –

  • Posterkampagne informiert über Gesundheitsrisiken durch Meningokokken-Bakterien, die Hirnhautentzündung und Blutvergiftung verursachen können, sowie über Möglichkeiten der Impfprävention.1,2
  • Ansprache von Reisenden an Tank & Rast-Autobahnraststätten
  • Gute Erfahrungen mit ähnlicher Kampagne zu Grippe- & Reiseimpfungen

Holzkirchen, 17. März 2014 – Mit einer ungewöhnlichen Kampagne macht das Holzkirchener Unternehmen Novartis Vaccines in Kooperation mit dem Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin derzeit auf Meningokokken-Bakterien aufmerksam und informiert über Schutzimpfungen. Noch bis Ende März 2014 klären Plakate in den „Sanifair“-Toilettenanlagen der Autobahnraststätten der Tank & Rast GmbH Reisende über die lebensbedrohlichen Bakterien auf, die Hirnhautentzündung und Blutvergiftung verursachen können.1,2

An 350 Standorten in Deutschland hängen die Poster in den „Sanifair“-Toilettenanlagen, mit denen etwa 62 Mio. Kontakte laut Vermarkter Sit & Watch Media Group GmbH generiert werden. Der Impfstoffhersteller klärt damit über die weltweite Verbreitung des Krankheitserregers, das Vorkommen in Deutschland und die Möglichkeit auf, sich durch vorbeugende Impfungen vor Ansteckung zu schützen.

Größtes Ansteckungsrisiko bei Säuglingen
Eine breite Aufklärung zu diesem Krankheitserreger ist deshalb so wichtig, da die Bakterien durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie können so eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) verursachen.1,2 Diese Erkrankungen können innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen bzw. dauerhaft schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen.3 Ungefähr einer von fünf Überlebenden trägt bleibende geistige Schäden oder einen Gehörschäden davon oder es kommt zur Amputation von Gliedmaßen.3 Säuglinge und Kleinkinder sind am stärksten gefährdet.4 Deutschlandweit erkranken jährlich ca. 506 Patienten5, wovon etwa jeder Zehnte stirbt.3

Dabei kann die rechtzeitige Diagnose Leben retten. Die Symptome der Krankheit sind tückisch, ähneln sie doch zunächst denen einer Grippe. Aufgrund dessen wird die Erkrankung im Frühstadium häufig nicht erkannt3, insbesondere bei Säuglingen können die Symptome unspezifisch sein.6 Treten zusätzlich zu den grippeähnlichen Symptomen ein steifer Nacken, hohes Fieber über 40 Grad sowie ein purpurfarbener Ausschlag auf, sind das Anzeichen einer bakteriellen Blutvergiftung, die umgehend im Krankenhaus behandelt werden muss.

Erstmals lebensrettende Schutzimpfung möglich
Die Impfung gegen Meningokokken C ist für alle Kinder im 2. Lebensjahr empfohlen. In Deutschland sind jedoch Erreger vom Stamm Meningokokken B am weitesten verbreitet. Sie sind bei Säuglingen in 85 Prozent der Fälle die Ursache für eine Meningokokken-2/4 Erkrankung.7 Seit Dezember letzten Jahres ist nun erstmals in Deutschland der weltweit erste und einzige breit wirksame Impfstoff gegen Meningokokken-B-Bakterien (MenB) erhältlich, mit dem bereits Säuglinge ab einem Alter von zwei Monaten vor der gefährlichen Erkrankung geschützt werden können.

Novartis Vaccines hat schon gute Erfahrungen mit dieser Art der Aufklärung gemacht. Bereits 2009 informierte das Unternehmen auf Autobahnraststätten über die Impfung gegen die saisonale Virusgrippe (Influenza). Eine Umfrage unter den Besuchern hat damals ergeben, dass sich knapp die Hälfte der Befragten anschließend an Details des Infoplakats erinnern konnte. Die Idee der Plakatwerbung für den Grippeschutz wurde von den Besuchern überwiegend mit „gut“ bewertet.

Weitere Informationen über Meningokokken und einen wirksamen Schutz gegen die Bakterien gibt es unter www.impfen.de oder beim Kinderarzt.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. In all diesen Bereichen ist Novartis auf globaler Ebene sehr erfolgreich tätig. Im Jahr 2012 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 56,7 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,3 Milliarden (USD 9,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 133 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Novartis Vaccines ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen liegt. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören außerdem Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe.

Novartis Vaccines Deutschland besteht aus dem Produktionsstandort Novartis Vaccines und der Novartis Vaccines Vertriebs GmbH. Der Produktionsbetrieb hat eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht. Das Produktportfolio in Deutschland umfasst Impfstoffe gegen Grippe, Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME – durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung), Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Meningokokken C und Meningokokken A,C,W,Y, Japanische Encephalitis, Cholera, Hepatitis A und Typhus.

Novartis Vaccines steht für eine enge und lebendige Verbindung von Tradition und Zukunft: Die Tradition gründet sich auf den Firmengründer Emil von Behring, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises (1901). Für die Zukunft steht Novartis als weltweit innovatives Unternehmen, das sich der Gesundheit der Menschen verpflichtet fühlt. Ein Beispiel für die Innovationskraft der Impfstoffsparte ist der erste kommerzielle Zellkultur-Grippeimpfstoff, der in Marburg entwickelt wurde. Ein weiteres Beispiel ist die weltweit einzigartige Pipeline z.B. bei Impfstoffen gegen Meningokokken Erkrankungen.

 

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Ansprechpartner für Medien
Axel Wieczorek
Head of Communications
Central and Eastern Europe
Novartis Vaccines
+49 (0) 8024 646-5719
axel[.]wieczorek[at]novartis[.]com
Eva Bauer
Ketchum Pleon+49 (0)89 59042-1233
+49 (0)173 2901896 (mobil)
eva[.]bauer[at]ketchumpleon[.]com

Novartis ist auch auf Twitter. Registrieren Sie sich unter @Novartis bei http://twitter.com/novartis.

Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten im Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung: Die Startseite für den Pressebereich ist unter dem Link http://www.novartis-vaccines.de/presse/presse_start.php zu finden, Bilder unter http://www.novartis-vaccines.de/presse/presse_multimedia.php.

Quellen:

1 Centers for Disease Control and Prevention. Meningitis: Signs and Symptoms. March, 15 2012. Online publiziert unter: http://www.cdc.gov/meningococcal/about/symptoms.html. Letzter Zugriff: 10. März 2014.

2 Immunization Action Coalition. Meningitis: Questions & Answers. Online publiziert unter: http://www.immunize.org/catg.d/p4210.pdf. Letzter Zugriff: 10. März 2014.

3 World Health Organization. Meningococcal meningitis. Fact sheet #141. November 2012 update. Abrufbar unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs141/en/. Letzter Zugriff: 10. März 2014.

4 Centers for Disease Control and Prevention. Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases (The Pink Book: Course Textbook). 12. Edition, 2. Druck. Update Mai 2012. Online publiziert unter: http://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/index.html. Letzter Zugriff: 10. März 2014.

5 Robert Koch-Institut: SurvStat, online publiziert unter: http://www3.rki.de/SurvStat (Datenstand: 27. November 2013). Jährlicher Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2012.

6 Mayo Foundation for Medical Education and Research. Meningitis. April 2011. Abrufbar unter: http://www.mayoclinic.com/health/meningitis/DS00118/DSECTION=symptoms. Letzter Zugriff: 10. März 2014.

7 Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 2012; 39:364.

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